KOBRA-Landschaftserkundung in die Oranienbaumer Heide
Am 7. Juni konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Landschaftserkundung in die Oranienbaumer Heide viel über Kontinuitäten und Brüche durch die Nutzung von Gebieten für Truppenübungsplätze erfahren. Das sowjetische Militär gestaltete das bis 1945 überwiegend forstlich genutzte Areal vollständig um. Weite Bereiche wurden zu Schießbahnen und Panzerfahrstrecken.
Heute gehört das Gebiet zum nationalen Naturerbe. Es wird von Heckrindern und Konik-Pferden beweidet, einer Rinder- und einer Pferderasse, die ganzjährig im Freien gehalten werden können. Die Nutzung ist nicht gewinnorientiert, sondern verfolgt ausschließlich Ziele des europäischen und des nationalen Naturschutzes. Nutzung und Pflege dienen dem Erhalt halboffener Heiden und Trockenrasen und der Entwicklung von an diese Lebensräume angepassten Tierartengemeinschaften.
Zur Einstimmung auf das Thema hielt Dr. Thomas Schoknecht einen einleitenden Vortrag. Die Exkursion wurde geleitet durch Christiane Hönicke von der Primigenius gGmbH.
Das Projekt KOBRA ist Teil des Programms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“. Das Programm wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus).
Bild zur Meldung: Impressionen aus der Oranienbaumer Heide
Fotoserien
Oranienbaumer Heide (10.06.2026)
KOBRA-Landschaftserkundung am 7.6.2026